Jan Kerhart

– Kamera –

Jan Kerhart wurde 1960 in Prag geboren und studierte dort bis 1983 an der Karls-Universität. 1985 begann er in Deutschland als freier Kameramann zu arbeiten, mit beruflichen Aufenthalten in Jerusalem, London, Brüssel und den USA. Von 1988-1994 war er geschäftsführender Gesellschafter der Firma Spectrafilm GmbH. 1995 gründete er die Firma Vincentfilm GmbH, deren Geschäftsführer er bis heute ist. Als Chefkameramann etablierte er u.a. die Bildsprache von “SPIEGEL TV Interview” und “Das wahre Leben”. Er realisierte die Bildgestaltung von fiktionalen Stoffen wie „Durch die Blume“ (1. Preis Biberach, 1.Preis Murnau), „Ipanema“, „Mata Hari“ und Dokudramen wie „Schabowskis Zettel“, “Die Geheimdienstlegende – Reinhard Gehlen und der BND“, „Es ist 20 Uhr – Die Tagesschau wird 50“, „Der große Postzugraub“, „Ein blinder Held – die Liebe des Otto Weidt“ (Gold Award Winner The NY Festivals) und „Der gute Göring“ (Silver Award The NY Festivals). Zu seinen Portraitwerken zählen u.a. „Helmut Schmidt – außer Dienst“ (Goldene Kamera), „Dr. Wedel & Mr. Hyde“, „Richard von Weizsäcker – für immer Präsident“ und „Helmut Kohl – Ein deutscher Kanzler“. Zu seinen Arbeiten gehört eine Vielzahl an Dokumentarfilmen wie z.B. „Wenn der Kopf den Körper trägt“, „Viel Passiert“ (Wim Wenders), „Die letzte Schlacht“, „50 Jahre RAF“, „Die Jadestraße“, „Die gekaufte Revolution“, „Johana und die Mächte der Finsternis“, „Richard Wagner – Ein Deutsches Drama”, „D-Mark, Einheit, Vaterland – Das schwierige Erbe der Treuhand“ (Deutscher Wirtschaftsfilmpreis 2020) und der Kino-Dokumentarfilm “Cicero“.

(Photo: © Anita Back)

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